Die Versicherungsbranche revolutionieren mit Prozessdigitalisierung und modernster Technologie? Auf ein Wort mit: hepster

In unserer Startup-Interview-Reihe „Auf ein Wort“ spricht Capmatcher mit spannenden Startups und Gründern nicht nur über deren Projekte, sondern auch über Hürden und Herausforderungen, die durchlebt werden mussten. Heute sprechen wir mit Christian Range von hepster, der gemeinsam mit dem Gründerteam die Versicherungsbranche aufmischen möchte. Als Marktführer in Europa gelingt ihnen das bereits erstaunlich gut.


Stellt euch doch einfach mal kurz vor. Wer seid ihr und um was geht es in eurem Startup?

Mit der Entwicklung individueller und völlig neuer Versicherungsprodukte und deren Integration in digitale Prozesse und Systeme mithilfe modernster Technologien revolutioniert hepster (Website: www.hepster.com) die Versicherung. Wir sind Europas Marktführer im Bereich der situativen Lifestyle-Versicherung und machen Versicherungen für nahezu jede Branche zugänglich.

Unsere innovativen Lösungen verbessern das Versicherungserlebnis sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen und ermöglichen unseren Partnern einen hocheffizienten Umgang mit Versicherungen sowie deren vor- und nachgelagerten Prozessen. Dabei stehen wir für eine einzigartige Verknüpfung langjähriger Expertise im klassischen Versicherungsmarkt mit den Chancen digitaler Technologien.

Wir sind Europas Marktführer im Bereich der situativen Lifestyle-Versicherung und machen Versicherungen für nahezu jede Branche zugänglich.

hepster wurde 2016 von Alexander Hornung, Christian Range und Hanna Bachmann gegründet und hat seinen Sitz in Rostock. Mehr als 30 Kooperationspartner haben wir bereits von unseren Versicherungsleistungen überzeugt. Wir arbeiten mit sechs renommierten Erstversicherern sowie einem Rückversicherer zusammen. Die Partnerschaften sind auf Langfristigkeit und Stabilität ausgerichtet und bilden die Basis unseres Geschäfts.

Warum seid ihr anders und warum seid ihr der Meinung, dass gerade jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist?

hepster will mehr als einfach nur klassische Versicherungen neu zu verpacken. Wir bei hepster schaffen echte Produktinnovationen in der Versicherungsbranche. Unser Team verfügt über umfassende Erfahrung und hohe Expertise sowohl im Versicherungswesen als auch im Tech-Bereich. Somit sind wir in der Lage, neue Versicherungsprodukte sehr schnell und strukturiert auf den Markt zu bringen.

Durch unsere Kooperationspartner im Bereich B2B2X ist unser Vertriebsansatz über eine Vielzahl von Industrien skalierbar – auch über die europäischen Grenzen hinaus. Zudem bilden wir neben der Entwicklung und technischen Integration von Versicherungsprodukten auch die restliche Wertschöpfungskette digitaler Versicherung ab – vom Customer Support bis zur Schadenregulierung.

Was war bislang eure größte Herausforderung? Wie habt ihr sie gelöst?

Die größte Herausforderung war zu Beginn der Gründung hepsters die Zusammenarbeit mit den Risikoträgern und die gemeinsame Entwicklung situativer und flexibler Versicherungsprodukte.

Die Art, wie wir Versicherungen denken, passte damals nicht in die Historie und Systeme unserer Risikoträger-Partner. Wir haben daher die Funktionen eines Versicherers mehr und mehr übernommen, um den Anforderungen des Marktes agil, schnell und lösungsorientiert gerecht zu werden.

Was ist euer nächster anvisierter Meilenstein? Was ist diesbezüglich euer aktueller Engpass?

Der aktuelle Meilenstein ist die vertikale Durchdringung des Bike- und Leasingmarktes mit unseren Versicherungsprodukten und unserer performanten Technologie.

Wir customizen unsere Produkte speziell für die Anforderungen im B2B Markt und haben eine time-to-market von weniger als einen Monat, perfekt also für expandierende digitale Geschäftsmodelle.

Bist du zufrieden mit der Gründerkultur in Deutschland? Würdest du dir in einem Punkt mehr Unterstützung erhoffen?

Wir haben hier in MV als Startup viel Unterstützung bekommen. Allgemein ist die VC- und die Gründerszene in Deutschland deutlich vorsichtiger und konservativer als die Szene in anderen Ländern – da hätten wir uns schon einige Male mehr Verständnis für die Definition von „Startup“ und mehr visionäre Vorstellungskraft und Investitionsbereitschaft gewünscht.

Außerdem fällt auf, dass die Gründerszene in Deutschland mehr auf Wettbewerb als auf Kooperation ausgelegt ist, was wir grundsätzlich sehr schade finden. Aus unserer Sicht ergibt die Schaffung von Synergien zwischen Startups und Startups sowie Corporates und Startups für alle Beteiligten am Ende am meisten Sinn.

In wie Fern konnten euch Capmatcher.Services bereits unterstützen?

Capmatcher hat uns geholfen, den Blick auf das Erreichte nochmals zu schärfen und gerade potenziellen VCs mundgerecht die Vorzüge unseres Business Models  aufzuzeigen. InsurTech gilt gemeinhin als starkes Longterm-Invest und extrem teuer, da können wir mit unserem Model deutlich überperformen.


Capmatcher digitalisiert den Akquisitions- und Investment-Targeting-Prozess im Early-Stage Startup Fundraising Markt und screent für Investoren täglich vielversprechende Startups basierend auf Millionen von Datenpunkten.

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